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Dr. Muschweck„5 Fragen an...einen Arzt“

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Herr Dr. Muschweck, wann haben Sie sich entschieden Arzt zu werden?

Der Entschluss reifte während meines Pharmaziepraktikums und –studiums. Hier wurde es mir klar, dass für mich der Verkauf von Arzneimitteln und die Kenntnis chemischer Strukturen nicht ausreicht, um Patienten suffizient behandeln zu können. Ich wollte mein Wissen um die Anatomie und Physiologie erweitern und habe deshalb parallel zur Pharmazie das Medizinstudium begonnen.

Beschreiben Sie uns doch bitte aus Ihrer Sicht einen Tag in der medizinplus Privatklinik.

Mein Arbeitstag in der medizinplus Privatklinik beginnt mit der Visite ca. um 8:30 Uhr. Hierbei werden die bereits bekannten Patienten nochmals konsultiert und auf die Untersuchungen des Tages vorbereitet. Außerdem werden neue Entwicklungen mit dem Stationsarzt und dem Pflegepersonal sowie dem Patientenerläutert. Sollten seitens des Patienten noch Fragen zu den bevorstehenden Untersuchungen bestehen, so kann bei der Visite darauf nochmals eingegangen werden.

In den frühen Nachmittagsstunden sehe ich dann den Patienten zum zweiten Mal. Jetzt besteht die Möglichkeit, unter vier Augen ein persönliches Gespräch zu führen, oder auch die weitere Diagnostik und Therapie zu besprechen. Schließlich werden die bereits bekannten Befunde des Tages gemeinsam mit dem Team besprochen.

Was war für Sie das bisher schönste Erlebnis in Ihrer jetzigen Tätigkeit?

Der Beruf des Arztes ist außerordentlich vielfältig und bringt auch nach 25-jähriger Berufstätigkeit fast täglich neue Erlebnisse und Erkenntnisse. Ein einzelnes Ereignis hierbei herauszuheben ist schier unmöglich. In bleibender Erinnerung ist mir aber ein junger Pat., der mit einer massiven Magenblutung zu uns kam und bei dem wir notfallendoskopisch die Blutung sehr rasch stoppen konnten. Bereits wenige Tage später wurde er von seiner jungen Ehefrau und dem 2-jährigen Sohn aus der Klinik abgeholt.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich habe mir die Biographie von Rudolf Augstein, geschrieben von Peter Mersburger, besorgt.

Was würden Sie sich wünschen wenn Sie einen Wunsch frei hätten?

Ich habe einen ganz großen Wunsch, den ich aber für mich behalten möchte. Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

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