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Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin – Klinikum Nürnberg

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Chefarzt: Prof. Dr. med. Axel Junger
Telefon: (0911) 398-2688

Klinikpflegedienstleitung:
Christian Riegel
Telefon: (0911) 398-5484
Notburga Wolff Telefon: (0911) 398-2723

Das Team unserer Schmerzambulanz ist Teil der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin und versorgt Patienten bei

Schmerzen nach Operationen
Schmerzen bei Tumorerkrankungen
und chronischen, nicht-tumorbedingten Schmerzen (wie Nerven- oder Rückenschmerzen).

In enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Fachabteilungen setzen wir modernste Therapiekonzepte ein. Hierzu zählen u. a. der Einsatz von epiduralen Schmerzkathetern, die Blockade von Nervenbahnen, patientenkontrollierte Pumpensysteme, differenzierte medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapiepläne, der Einsatz von Reizstrom (TENS) sowie Körper- und Ohrakupunktur. Als chronischer Schmerzpatient werden Sie in unserer interdisziplinären Schmerztagesklinik gemäß des speziellen "multimodalen" Konzeptes behandelt. Beim Übergang in die ambulante Folgebehandlung gewährleisten wir gemeinsam mit Hausärzten oder Reha-Kliniken Ihre lückenlose Betreuung.

Arbeitsbereiche und Schwerpunkte: Schmerzdiagnostik und individuelle Therapiekonzepte

Schmerzen nach Operationen
Das gemeinsame Ziel von Chirurgen und Schmerztherapeuten ist es, Sie nach der Operation möglichst schnell wieder in die Lage zu versetzen, aktiv am Heilungsprozess teilzunehmen. Mit gezielter Schmerzmittelgabe, epiduralen Schmerzkathetern, Nervenkathetern und patientengesteuerten Schmerzmittelpumpen (PCA) kann erreicht werden, dass Sie keine oder deutlich weniger Schmerzen nach Ihrer Operation haben. Bitte besprechen Sie im Narkoseaufklärungsgespräch die schmerzlindernden Möglichkeiten, die speziell für Sie in Frage kommen!

Schmerzen bei Tumorkrankheiten
Gemeinsam mit den behandelnden Ärzten bieten wir ein umfassendes Behandlungsangebot gegen Schmerzen, die im Verlauf einer Tumorerkrankung auftreten: Hier können Strahlenbehandlung, Chemotherapie oder Operation erfolgreich sein. Häufig wird bei Tumorschmerzen jedoch mit Medikamenten, d. h. Schmerzpflastern und/oder Tabletten behandelt. In manchen Fällen können auch spezielle Schmerzkatheter und -pumpen notwendig sein. Unser Ziel ist es, Schmerzen schnell und verträglich zu lindern und sichere Therapien auch für zu Hause anzubieten.

Nervenschmerzen
Nervenschmerzen treten beispielsweise bei diabetischer Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie, Phantomschmerzen, Morbus Sudeck (CRPS), nach Gürtelrose, Nervenverletzungen oder nach bestimmten Operationen und Bestrahlungen auf. Ihre Behandlung ist aufwändig und erfolgt individuell mit Medikamenten, durch Nervenblockaden (z. B. durch Blockade des Ganglion Stellatum), Reizstrom, Akupunktur oder durch implantierte Elektroden. Wichtig ist hier die ausführliche und individuelle Beratung.

Rückenschmerzen
Akute Rückenschmerzen werden in den meisten Fällen gemeinsam mit der Klinik für Physikalische und Rehabilitative Medizin behandelt. Für chronische Rückenschmerzen stehen spezielle Therapieprogramme zur Verfügung, die im Rahmen unserer interdisziplinären Schmerztagesklinik mit ihren Fachabteilungen angeboten werden. Hier stehen vor allem Schmerzbewältigung, körperliches Training (Fitness, Ausdauer, Koordination, Kraft) und medizinische Information im Vordergrund. Ergänzend arbeiten wir mit Schmerzmedikamenten, Schmerzblockaden, Reizstrom und Akupunktur.

 

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