Home
Über uns
Medizin
Komfort
Tarife
Kontakt
Impressum

Fachrichtungen | Vorbeugung | Sportmedizin

Brustverkleinerung

[Zurück zum Zentrum für plastisch-rekonstruktive Chirurgie]

Übergroße, hängende Brüste können zu schmerzhaften Veränderungen führen, die vor allem in den Bereichen von Brust, Nacken und Rücken auftreten. Eine Brustverkleinerung (Reduktions-Mammaplastik) kann jedoch auch bei normal großen Brüsten, die nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme an Fülle und Elastizität verloren haben, in Betracht kommen. Durchführbar ist eine Brustverkleinerung prinzipiell in jedem Alter - sofern das Körperwachstum abgeschlossen ist und die Brüste voll entwickelt sind.

Operationsprinzip

Nach der Entfernung von überflüssigem Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich formt der Chirurg mit den verbleibenden oberen Anteilen eine neue Brust. Zwar werden Mamille und Brustwarze zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt, dennoch ist nicht immer gewährleistet, dass die Patientinnen auch nach dem Eingriff weitgehend normal empfinden und auch die Fähigkeit zum Stillen behalten. Vor einer Brustverkleinerung, sollten Sie sich natürlich ausführlich mit Ihrem Chirurgen beraten, welche Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen erzielt werden können.

Ergebnis

Zwar werden durch eine Brustverkleinerung Größe und Form der Brüste dauerhaft verändert, doch der natürliche Alterungsprozess, Gewichtsveränderungen und Schwerkraft verändern im Lauf der Jahre dennoch das ursprüngliche Operationsergebnis.

Klinikaufenthalt

Die notwendigen Voruntersuchungen des stationär durchgeführten Eingriffs werden meist im Vorfeld der Operation vom Hausarzt durchgeführt. Das Gespräch mit dem Anästhesisten findet vor der Operation statt. Im Zusammenhang mit einer Brustverkleinerung ist meist mit einem Klinikaufenthalt von ca. 8 Tagen erforderlich.

Vorbereitung

Bei erwachsenen Frauen gehört zur Voruntersuchung eine Mammographie um eventuelle Gewebeveränderungen feststellen zu können. Wenn Sie Raucherin sind, sollten Sie Ihren Nikotinkonsum mindestens vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um so das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. In den beiden Wochen vor der Operation sollten Sie zudem auf Schmerzmittel (z. B. Aspirin) verzichten, da durch derartige Medikamente die Blutgerinnung verzögert wird. Alkohol und Schlafmittel sollten Sie in dieser Zeit ebenfalls meiden.

Die Operation

Sorgfältige Operationen können pro Seite zwei Stunden dauern. Für gewöhnlich wird bei der Brustverkleinerung mit zwei Schnitten gearbeitet: Dabei verläuft die Schnittführung rund um den Warzenhof und von dessen unterem Rand zur unteren Brustfalte. Individuelle Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen können jedoch auch andere Operationstechniken erfordern. Nach dem Entfernen des überflüssigen Gewebes wird im Verlauf des Eingriffs der verbliebene Drüsenkörper neu geformt und nach oben verlagert. Auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, wird in die neue Position gebracht. Schließlich wird die Wunde mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen und es wird ein straffer Verband angelegt. In den Folgetagen erfolgt die Versorgung mit einem besonderen BH. Nach dem Eingriff sorgen Drainagen für den ungehinderten Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit.

Nach der Operation

Während der ersten Tage nach der Operation werden Sie leichte Schmerzen empfinden. Zudem werden, wie nach jedem operativen Eingriff, mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse auftreten, die sich jedoch im Laufe der nächsten Tage und Wochen wieder vollständig zurückbilden. Das endgültige Operationsergebnis liegt meist nach ca. 6 Monaten vor. Eventuelle Gewebsverhärtungen sowie die Operationsnarben verbessern sich auch noch während der folgenden ein bis zwei Jahre.

Risiken

Raucherinnen haben ein deutlich erhöhtes Komplikationsrisiko. Vor Behandlungsbeginn werden wir Sie genau über ihren Gesundheitszustand befragen. Besonders nach Erkrankungen der Blutgefäße, oder auch Thrombosen und Embolien, müssen besondere Vorsichtsmaßregeln schon mit Ihrem Hausarzt besprochen werden. Auch andere Erkrankungen und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten müssen wir beachten. Auch sollten Sie nicht versäumen, uns über Ihre Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Salben zu unterrichten. Vor der Operation werden wir Ihr Blut im Labor untersuchen lassen, das Herz im EKG prüfen und die Lungenfunktion messen. Eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge ist nicht in jedem Fall erforderlich. Im Falle einer Schwangerschaft oder starken Gewichtsreduktion verändert sich die Brustform meist stark - wodurch das Operationsergebnis beeinträchtigt werden kann.

Komplikationen

Wie bei jeder Operation, kann es durch Wundheilungsstörungen zu Schmerzen, Blutergüssen, dauerhaften Spannungen, unschönen Narben sowie zu Infektionen kommen. Sollten Sie derartiges feststellen, kontaktieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Er berät und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung. Eine absolute Symmetrie wird nicht immer erreichbar sein, nochmalige Operationen zur Korrektur sind prinzipiell denkbar aber nur selten gewünscht. Darüber hinaus kann vor allem bei großen Reduktionsgewichten ein Sensibilitätsverlust der Brustwarze nicht ausgeschlossen werden. In sehr seltenen Fällen können besonders an der Brustwarze Durchblutungsstörungen auftreten, die zudem dazu führen, dass Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird. In diesem Fall muss das betroffene Gewebe in einem erneuten Eingriff durch gesunde körpereigene Haut ersetzt werden.

Nachbehandlung

Schon wenige Tage nach der Operation ist Ihr normales Befinden weitgehend wiederhergestellt. Abhängig von der verwendeten Naht- und Verbandtechnik können Sie nach wenigen Tagen wieder wie gewohnt duschen und mit der Hautpflege beginnen. Um Heilung und Formgebung zu unterstützen, sollten Sie für mindestens drei Monate rund um die Uhr einen Büstenhalter tragen, der Ihre Brust stützt - aber nicht einengt.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

Während der ersten Wochen sollten Sie ihre Oberarme nur sehr behutsam bewegen und vor allem schnelles Dehnen und Strecken sowie jede Überbeanspruchung vermeiden. Treten Rötungen, Schmerzen oder Wundnässe auf, sollten Sie jedoch Ihren Hausarzt oder Operateur informieren.

An wen kann ich mich wenden?

Sie erreichen das Zentrum für plastisch-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie rund um die Uhr unter 0911-398-7220 oder per E-Mail: aesthetik@medizinplus.com

In einem ersten Gespräch ermitteln wir Ihre Wünsche und berücksichtigen Ihre individuelle Situation. Erst dann ist eine konkrete Planung möglich. Für ein ausführliches Beratungs-Gespräch erheben wir einen Unkosten-Beitrag von 50 Euro.

[Druckversion]   
 
[Seitenanfang]