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Fachrichtungen | Vorbeugung | Sportmedizin
Frauenklinik, Schwerpunkt Geburtshilfe Klinikum Nürnberg
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Chefärztin: Prof. Dr. med. Cosima Brucker
Telefon: (0911) 398-2222
Klinikpflegedienstleitung: Frau Wegerer
Telefon: (0911) 398-3163
Schwerpunkt
Pränatale Diagnostik (DEGUM Stufe II)
Anmeldung: Mo-Do 9 bis 16 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr, Tel.: 0911-398-2235
- jährlich ca. 11.000 Ultraschall-Untersuchungen
- Durchführung von Frühultraschall-Untersuchungen
mit dem sog. "Nackenfalten-Screening" (Ersttrimester-Screening,
engl.: nuchal translucency) zwischen 10. und 13. Schwangerschaftswoche
(SSW)
- Durchführung der Früh-Amniocentese (Fruchtwasseranalyse)
zur Bestimmung des kindlichen Chromosomensatzes ab 13. vollendeter
Schwangerschaftswoche
- ggf. Chorionzottenbiopsie bei medizinischen Indikationen
z. B. zur Feststellung von in der Familie bekannten Stoffwechselerkrankungen
- Spezial-Ultraschall zur Erkennung bzw. Ausschluss fetaler
Anomalien und Fehlbildungen inclus. fetaler Echocardiographie
ab 20. SSW (DEGUM Stufe II), 4-D-Sonographie
- Durchführung invasiver Diagnostik (Cordocentese -
Nabelschnurpunktion) bei Verdacht auf fetale Erkrankungen,
wie z. B. fetale Anämie (Blutzerfall) bei Blutgruppenunverträglichkeit
oder Infektionen
- Nabelschnurpunktion zum Blutaustausch bei fetaler Anämie
(Blutarmut auf Grund von Blutzerfall)
- Behandlung von Zwillingsschwangerschaften (auch monochorial-diamniale
Zwillinge mit fetofetalem Transfusionssyndrom, dichoriale-diamniale
Zwillinge mit unterschiedlichem Wachstum)
- Durchführung von fetalen Farb-Doppler-Ultraschall-Untersuchungen
(Ultraschall-Blutflußmessung beim Ungeborenen)
- 4-D-Ultraschall (real time 3-D): Echtzeit-Oberflächendarstellung
des Embryo bzw. Fetus
Schwerpunkt
Schwangerenberatung
Anmeldung: Mo-Do 9 bis 16 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr, Tel.: (0911) 398-2235
- Beratung, Information, Diagnostik und Therapie schwangerschaftsspezifischer
Beschwerden, jährlich ca. 6.000 Konsultationen
- Vorstellung/Anmeldung zur Geburt (ca. 2 – 4 Wochen
vor dem errechneten Geburtstermin)
- Spezialsprechstunden für Frauen mit befundeten Schwangerschafts-
und Geburtsrisiken (lt. Mutterpass)
- Diabetes mellitus (vorbestehende Zuckererkrankung) bzw.
Gestationsdiabetes (schwangerschaftsbedingte Zuckererkrankung)
- Bluthochdruck (Syn.: Gestose, Präeklampsie)
- drohende Frühgeburt
- Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge, Drillinge usw.)
- Steißlage (Syn.: Beckenendlage)
- HIV-infizierte Schwangere
Vorstellung/Anmeldung
zur Geburt
Spezialsprechstunden
- schwangere Frauen mit Diabetes mellitus oder Gestationsdiabetes
(schwangerschaftsbedingter Diabetes (Zuckerkrankheit))
- schwangere Frauen mit Bluthochdruck
(Gestose, Präeklampsie, HELLP-Syndrom)
- schwangere Frauen mit Mehrlingen (Zwillinge, Drillinge)
- schwangere Frauen mit kindlichen Lageanomalien (z. B. Beckenendlage
/ Steißlage
Veranstaltungen
und Angebote:
- Informationsabend mit Kreißsaalbesichtigung jeweils
mittwochs 18.00 Uhr (keine Anmeldung erforderlich, Treffpunkt:
vor dem Kreißsaal)
- Verschiedene Geburtsvorbereitungskurse (Anmeldung: mittwochs
14.00 bis 17.00 Uhr bei Hebamme Hannelore Köhler, Tel.
(0911) 40 50 40)
- Ambulante Nachsorge durch Klinik-Hebammen (Liste in der
Frauenklinik erhältlich)
Entbindung
Anmeldung unter (0911) 398-2235
Die geburtshilfliche Klinik (Perinatalzentrum) zählt
zu den sieben größten hauptamtlich geleiteten Geburtskliniken
Deutschlands. Die jährliche Entbindungsrate beträgt
ca. 2.300 Geburten. Rund um die Uhr sind vier Ärzte in
der Frauenklinik anwesend; zwei von den vier Ärzten sind
Fachärzte.
Der Begriff "Perinatalzentrum" beinhaltet die Zusammenarbeit
verschiedener Fachdisziplinen unter einem Dach. So verfügt
unser Klinikum über eine spezialisierte Intensiv-Abteilung
für erkrankte Neugeborene sowie eine kinderkardiologische
Abteilung und kinderchirurgische Klinik. Bei Anforderungen durch
die Frauenklinik sind die entsprechenden speziell ausgebildeten
Fachärzte sofort zur Stelle. Gleiches gilt auch für
die anästhesiologische Klinik.
- Pflegerische Betreuung von Mutter und Kind gemeinsam durch
Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen auch
nach der Geburt.
- 24 Stunden rooming-in.
- Betreuung von Müttern, die stillen, durch eine speziell
weitergebildete Fachkraft (Laktationsberaterin)
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