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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Klinikum Nürnberg

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Chefarzt: Dr. Dr. med. Günter Niklewski
Telefon: (0911) 398-3691

Klinikpflegedienstleitung: Rita Meder
Telefon: (0911) 398-3961

Leistungen

stressinduzierte Störungen (Burn out)
Schlafstörungen
Depressionen und Angsterkrankungen
Medikamenten- oder Alkoholabhängigkeit
Labor für Psychophysiologie

Behandlung von stressinduzierten Störungen (Burn out)
Berufliche Aufgaben und mit ihnen zusammenhängende langanhaltenden Belastungen oder Überlastungen können zum Burn out oder Erschöpfungssyndrom führen. Die geistigen, psychischen und körperlichen Kräfte regenerieren sich dann in den Pausen oder in der Freizeit nicht mehr. Burn out hat eine große persönliche, gesellschaftliche und wegen der möglicherweise lang anhaltenden Arbeitsunfähigkeit auch ökonomische Bedeutung.

Wir unterstützen Sie bei der Klärung innerer und äußerer Faktoren und der Entwicklung aktiver Strategien zur Burn-out-Vorbeugung.

Abklärung von Schlafstörungen
Nach wissenschaftlichen Untersuchungen leiden ca. 10% der Bevölkerung an einer schweren, behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Fast jede organische Krankheit kann den Schlaf beeinträchtigen, bei einem Fünftel der behandlungsbedürftigen Schlafstörungen findet man jedoch keine medizinischen Ursachen. Der Leidensdruck von Menschen mit Schlafstörungen ist hoch und nicht selten entwickeln sich lebensüberdrüssige Gedanken, auch deshalb, weil die Betroffenen in ihrer Umwelt nur auf wenig Verständnis stoßen.
Neben der Schlafrestriktionsbehandlung vermitteln wir Ihnen notwendiges Basiswissen über den Schlaf, Sie erlernen Entspannungsverfahren und andere Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie.

Zentrum für Schlafmedizin

Behandlung von Depressionen und Angsterkrankungen

  • 4 - 7% der deutschen Bevölkerung leiden aktuell an einer Depression.
    Sie äußert sich durch Verlust von Freude, Interesse und Energie.
    Dazu kommen oft Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Rückzug, Grübelneigung und vielfältige körperliche Beschwerden.
    Seit 1998 hat unsere Station ein störungsspezifisches Behandlungskonzept entwickelt, das den Bedürfnissen depressiv Erkrankter besonders Rechnung trägt.
    Grundlage der Arbeit ist ein bio-psycho-soziales Verständnis der Krankheit. Dies bedeutet, dass vielfältige Faktoren für die Entstehung einer Depression betrachtet werden müssen, also Lebensgeschichte, aktuelle Lebenssituation, körperliche Begleiterkrankungen und biologische Disposition.
  • Wer kann das Angebot nutzen?
    Das spezialisierte Angebot richtet sich an diejenige Patientengruppe, die in erster Linie an einer Depression als eigenständiger Erkrankung leiden. Dabei ist es nicht erheblich, ob die Depression vorrangig als biologisch - "endogen" im klassischen Sinn - oder psychoreaktiv ausgelöst aufgefasst wird. Patienten, deren Depressivität Element eines anderen Krankheitsbildes wie schizophrener Psychose, M.Alzheimer, Suchterkrankung oder Persönlichkeitsstörung ist, bedürfen in der Regel eines anderen Behandlungskonzeptes. Im ICD-10 umfassen die bei uns behandelbaren Diagnosen die Depression des Kapitels Affektive Störungen F3 und die längere depressive Reaktion F43.21. Behandelt werden Patienten ab 18 Jahren, eine Altersgrenze nach oben existiert nicht.
  • Mit unserer Therapie wollen wir folgendes erreichen:
    Entlastung durch vollstationäre Aufnahme und damit Distanzierung zu einer aktuell oft überfordernden Lebenssituation.
    Reduktion der depressiven Symptomatik
    Motivation und Befähigung des Patienten zu einer aktiven Mitarbeit am Therapieprozess
    Befähigung zur aktiven Auseinandersetzung mitkrankheitsfördernden Konflikten
    Reflexion bisheriger Denk- und Handlungs- und Beziehungsmuster, soweit diesen eine Mitverursachung der depressiven Symptomatik zuzuschreiben ist.
    Erhöhung der Kompetenz des Patienten im Umgang mit seiner Erkrankung
    Erarbeitung einer neuen Lebensperspektive für diejenigen Patienten, die in einer schwierigen Schwellensituation ihres Lebens depressiv erkranken.Erhöhung der Kompetenz der Angehörigen im Umgang mit der Erkrankung des Patienten
  • Welche Therapien werden angeboten?
    Die Spezialisierung auf die Behandlung von Depressionen ermöglicht es, eine große Zahl geeigneter Therapieverfahren anzubieten Das Behandlungsangebot umfasst eine differenzierte Therapie mit Antidepressiva, verhaltenstherapeutische Gruppentherapie, Einzelgespräche, Patientenseminare zum Thema Depression, Angehörigengruppen, Ergo-, Musik- und Kunsttherapie, soziotherapeutische Angebote, eine Laufgruppe, eine Entspannungsgruppe sowie eine Kommunikationsgruppe. Auch andere biologische Behandlungsverfahren wie Wachtherapie, Lichttherapie, Schlafphasenvorverlagerung und die repetitive transkranielle Magnetstimulation stehen zu Verfügung.
    Während in der ersten Phase der Behandlung Entlastung, Schonung und Akzeptanz der krankheitsbedingten Einschränkungen im Vordergrund stehen, wird mit zunehmender Besserung der Symptome auch Raum für schrittweise Aktivierung und Erprobung neuer Verhaltensweisen gegeben, die der Depression entgegenwirken. Die Therapie auf einer Depressionsstation hat den großen Vorteil, dass hier viele depressive Patienten zusammenkommen, die sich durch gegenseitige Unterstützung und Aktivierung im Heilungsprozess fördern.
  • Unser Behandlungsteam
    besteht aus Krankenschwestern und Krankenpflegern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ergo-, Musik- und Kunsttherapie, Sozialpädagogen sowie aus Ärzten und Psychologen.

Entzugsbehandlungen bei Medikamenten- oder Alkoholabhängigkeit.

Das therapeutische Team der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, bestehend aus Psychologen, Ergo-, Kunst-, Musik- und Tanztherapeuten, steht auch auf den Stationen von medizinplus zur Verfügung.

Es besteht außerdem eine exzellente Kooperation mit unterschiedlichen Kurkliniken, in die Patienten im Anschluss an die stationäre Behandlung vermittelt werden können.

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